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303 Einträge
Ina schrieb am 19. Juli 2017 um 12:16:
Liebe Claudia…
eigentlich weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, richtige Worte finden ist schwer. Vor zwei Tagen erblickte unsere süße kleine Tochter mit deiner Hilfe das Licht der Welt.
Ich blicke zurück auf tolle Monate mit dir, die mir jedesmal gezeigt haben, dass es genau richtig war den Gedanken der Hausgeburt nach dem Reinfall mit den anderen beiden Hebammen nicht aufzugeben. Du hast mit Sicherheit wie immer Recht und die wären diesen Weg so lange nicht mitgegangen. Beim ersten Treffen schon hattest du eine unglaubliche Präsenz gezeigt, du kamst hierher und deine Persönlichkeit strahlte direkt nach außen und mein Gedanke war jau, die und keine andere. Und der Hormone sei nun etwas Gefühlsdusselei gedankt.
Nachdem die Monate ziemlich schnell vergingen brachen die letzten Wochen an, warten, von der Umwelt verunsichert werden, sich selbst verunsichern, zumal die Geburt des mittleren einfach alles, nur nicht schön oder angenehm war…. Hormonbedingte Tieflaune die du immer aufgefangen hast mit der ruhigen Klarheit, die du nicht nur ausstrahlst, sondern auch weitergibst. Du bist genau wie du bist absolut richtig, du redest nicht geschwollen drumrum, wenn etwas Mist ist sagst du das direkt, kein Fachchichi, sondern frei heraus alles so, dass es Sinn man und man viele Dinge, die einem trotz zweier Kinder nicht bewusst waren auf einmal glasklar da stehen.
Tja… und jetzt am Montag die Geburt… du kamst herein und sagtest direkt was für ein tolles Datum. Ich dachte nur ja auch Hallo, schön dass du da bist. 🙂
Ich muss schmunzeln, durch die Entspanntheit, die du gleich in die Situation brachtest und die auch gehalten hast gehe ich davon aus, dass mein "Ich", mein Geist quasi in einen Beobachtungsmodus ging. Ich war zwar da, aber, und das konnte ich bisher nicht zum Ausdruck bringen, war eigentlich wirklich nur Beobachter, während mein Körper über den ich immer weniger bewusste Kontrolle gehabt habe plötzlich alles von allein machte. Es funktionierte wunderbar. Ich beobachtete meinen Körper, wie er reagierte, selbst das vertonen von Wehen passierte ganz automatisch, ich kann mich noch gut dran erinnern wie ich presste und dachte, mach den Mund zu, erzeuge mehr Druck, jedoch gehorchten weder der Mund, noch konnte ich anderweitig kontrollieren, was mein Körper tat. Den Lautstärkeregler inbegriffen, weshalb ich schon wieder lachen muss. Es ist herrlich, zu sehen dass der eigene Körper einfach phantastisch in seiner natürlichen Funktion absolut perfekt ist. Ohne sich durch "Fachpersonal" verunsichern zu lassen. Du hast mich mein Kind selbst gebären lassen und alles lief einfach wunderbar glatt. Die natürliche Art dieser Geburt ist immer noch erstaunlich, ich habe nicht einmal gemerkt wirklich schon Presswehen zu haben. Es ging wunderbar schnell, auch wenn ich vielleicht einen anderen Eindruck vermittelt habe waren die Wehen doch gut zu händeln. Michael meinte es tat ihm so leid als ich sagte der Kopf steckt. Ich war ganz verwundert, warum tat ich ihm leid, ich musste das doch sagen, dass ich es merke. Er dachte glatt ich leide. 😀 Nein, das war nur informativ und ich habe mich diebisch gefreut innerlich. Es ging schließlich voran. Schnell war die kleine da und ich kann immer noch über diese Geburt schmunzeln, mich freuen und werde dank dir ein Leben lang an eine ganz wunderbare Erfahrung zurück denken dürfen. Und ich glaube ich kann mich gerne einreihen in all jene, die dir ein Denkmal setzen wollen. Für dich wird es hier immer Vanillestangen geben, nur leider heute nicht, haben keine mehr bekommen. 😉 Danke nochmal für absolut alles!!!
Und als kleines Fazit zu meinem Roman: Die Hausgeburt war die absolut beste Entscheidung. Unkompliziert, angenehm, kein Druck, kein schlechtes Gewissen, weil man sich nicht von Ärzten usw. hat unter Druck setzen lassen, keine Zwänge Punkt nach Tag X zu einer Einleitung zu müssen, diese dann mit brachialer Gewalt scheitern zu sehen und hilflos in einen Kaiserschnitt zu kommen. An dieser Stelle denke ich nochmal an dein deutliches Statement zu meinem Frauenarzt und seiner Terminberechnung. Ich bin schwer dafür den Entbindungstermin über Board zu werfen und dann wirklich statt an Tag X an einen Zeitraum X zu denken. Und allen die über ihren Termin gehen kann und werde ich nur raten sich auf sich und ihren Körper und eine tolle Hebamme zu verlassen,die nicht nur absolut weiß, was sie tut und wovon sie redet. 😉 Du bist genau die richtige für diesen Beruf und ich bin froh und dankbar über wirklich absolut alles. 😉
Bärbel Obiegbu schrieb am 27. Juni 2017 um 17:19:
Da hebe ich den Impuls, mal zu googeln ob unsere Hebamme noch aktiv ist, da stoße ich auf belladonna in Bochum. Wie wunderbar! eine Gelgenheit mich noch einmal zu bedanken für die hervorragene, wunderbare, liebevolle, hoch kompetente, immer stimmige Begleitung und Unterstüztung bei der Geburt unserer beiden Töchter, die heute 13 und 17 Jahre alt sind. Manchens vergisst man nie. Danke!!!
Evelina und Leon schrieb am 10. Juni 2017 um 22:03:
Zu beginn meiner Schwangerschaft hatten wir uns eine Hebamme aus Werne ausgesucht.
Aber schnell fanden wir das die Chemie nicht ganz passte.
Sie war eine Kalte, Chef bezogene Persönlichkeit.
Ich konnte mich nie bei Ihr aussprechen und fühlte mich in Ihrer gegenwart nicht wohl.
Nach einigem hin und her haben wir uns gegen die Hebamme entschieden, und sind nach einigen Recherchen und Telefonaten auf Claudia gestoßen. Das war die beste Entscheidung.
Beim Kennenlernen war sie mir sehr sympatisch.
Sie war Locker und hat auf alle Fragen vernünftig geantwortet, mit Ihr konnte man über alles reden. Jetzt am 03.04.2017 ist unser 3. Sohn Lorenz zuhause zur Welt gekommen.
Es war bislang die Schönste und Ruhigste Geburt. Sie stand mir immer zur Seite und hat mir Tipps zur Linderung Während den wehen gegeben.
Ich würde Claudia bei jeder Geburt gerne dabei haben wollen und kann Sie jedem Weiter empfehlen.
Vielen Dank Claudia ! 🙂
Yvonne und Sven schrieb am 8. Juni 2017 um 9:42:
Es ist bei uns schon eine ganze Weile her.Es war im Februar 2016.Ich war schon in der 12.Woche schwanger.Der nächste Untersuchungstermin bei der Frauenärztin stand an.Leider konnte sie keinen Herzschlag mehr feststellen.Sie vermutete, dass das Kleine schon in 9. Woche gestorben sein.Sie empfahl mir in eine Klinik zur Ausschabung zu gehen mit einer Adresse ,wo diese sehr "sanft" durchgeführt wird.Mit diesen Informationen stand ich nun da 5 Tage vor meinem Geburtstag.Meine ersten Gedanken waren ,dass ich nun schnell alles in die Wege leiten wollte.Ich wollte meine Trauer schnell beenden (natürlich völliger Blödsinn).Bevor ich überhaupt diese Diagnose bekommen habe, hatte ich schon Kontakt mit Claudia aufgenommen (zum Glück).Im ersten Gespräch kam schon das Thema der "kleinen Geburt" auf.Als ich ihr von der Diagnose erzählte,erinnerte sie mich daran.Sie erklärte mir was die Vor- und Nachteile einer Geburt und einer Ausschabung sind.Daraufhin war mir schnell klar:Ich möchte die Geburt.Claudia war bei uns Zuhause.Wir haben den Verlauf besprochen und sie fragte immer wieder wie es mir geht.Erstmal ging es mir nicht so gut.Ich war in Trauer.Der Wunsch war einfach sehr groß.Doch mit der Zeit (es vergingen noch 4 Wochen) habe ich mich an den Gedanken gewöhnt.Ich bemerkte an meinem Körper und an meiner Psyche ,wie sich alles wieder verändert hat.Der Weg zurück zur Normalität.Bis eines Tages (20.3.2016) die kleine Geburt geschah.Alles war "perfekt".Es war am Abend .Ich habe unsere Tochter (5 Jahre)noch ins Bett gebracht.Alles war entspannt.Sven war auch da.Langsam bekam ich etwas stärkere Unterleibsschmerzen also sehr leichte Wehen.Ich musste tatsächlich etwas veratmen.Und beim ersten Schwall war unser Kleines dabei.Ich hab es schnell erkannt.Es wurde fein säuberlich geboren.Ich habe es mir noch in einem Schraubglas mit Wasser ganz in Ruhe angeschaut.Erst danach kam alles andere heraus.Da hätte ich das Kleine nicht erkannt.Es waren ca. 3 Wehen und dann war alles vorbei.Ich blieb noch lange danach wach (bis 1.30 Uhr) in der Frühe.Ich wartete ab bis ich mir sicher war ,dass tatsächlich alles vorbei war und meine Gedanken drehten sich nur noch darum.Aber dann konnte ich gut schlafen.Auch meine Tochter hat sich das Kleine mit Bewunderung angeschaut.Wir haben es in unserem Garten begraben und haben Traubenhyazinten darauf gepflanzt.Es war eine sehr gute Entscheidung, dank Claudia.Wir hatten viel Zeit uns zu verabschieden.
Heute bin ich in der 36. Woche schwanger.Natürlich begleitet uns Claudia.
Danke!!!
Sarah schrieb am 5. Mai 2017 um 19:32:
Liebste Claudia,

pünktlich zum Tag der Hebammen nun endlich unser Gästebucheintrag. Jakob ist nun mittlerweile gut 6 Monate alt und wir hatten Zeit unsere Gedanken und Eindrücke zu sortieren.

Die Schwangerschaft und Geburt von Jakob war einfach so anders als die von unserem Erstgeborenen. Diese neuen Erfahrungen mussten wir erst mal sacken lassen und verarbeiten.

Wir danken Dir wirklich aus tiefstem Herzen. Du warst einfach da. Du hast nicht "dazwischen gefunkt", so wie es Ärzte gerne tun. Du hast Rat gewusst, wo offene Fragen waren. Und vor allem hast Du Verständnis gehabt für die Gefühle, die hochkamen, als ich Dir von meiner ersten Schwangerschaft und Entbindung erzählt habe und der daraus resultierenden Angst vor der Zweiten. Du konntest uns diese Angst schnell nehmen. Du hast verstanden, was diese Erfahrungen mit uns gemacht haben. Du konntest Trost spenden.
Der prägendste Moment war aber ganz klar die Geburt. Du warst sofort da. Das meinen wir in zweierlei Hinsicht: Du warst keine 30 Minuten nach unserem Anruf bei uns und Du warst direkt ganz nah bei mir. Wenn ich meine Ruhe brauchte, merktest Du es ohne Worte. Wenn ich Unterstützung brauchte, gabst Du sie. Du hattest einfach ein so tolles Gespür dafür, was ich gerade brauchte. Du hast den Dingen ihren Lauf gelassen. Die Geburt war so anders, so schön, so schnell, so entschädigend. Die Wehen waren natürlich schmerzhaft und nicht gerade das, wovon man träumt. Aber mit den Wehen konnte man "arbeiten". Bei der ersten Entbindung wurde ich auf ein Bett gelegt und musste nur alles aushalten. Während Jakobs Entbindung und mit Deiner Unterstützung habe ich erst gespürt, was die Wehen machen, was ich während einer Wehe machen muss und wie. Theoretisch wusste ich es natürlich auch vorher schon, aber praktisch fühlte ich es da zum ersten Mal.

Das war insgesamt eine so abgefahrene Körpererfahrung, zwar auch schmerzhaft aber trotzdem so positiv. Der unglaublichste Moment war aber der, als Jakob dann endlich da war. Ich hatte gespürt, dass er kam. Ich hatte gesehen, wie er kam. Ich habe ihn genommen. Man hat mir mein Kind nicht entbunden- ich hatte ihn entbunden.

Wenn wir an Jakobs Geburt denken, haben wir Tränen in den Augen vor Glück und Freude. Wenn wir an die Geburt unseres ersten Sohnes denken, haben wir auch Tränen in den Augen- aber leider aus anderen Gründen.

An alle Frauen, Paare, Menschen, die überlegen, ob sie eine Hausgeburt (mit Claudia) möchten oder nicht- wir würden jedes weitere Kind mit Claudia bekommen wollen.

Unseren Erstgeborenen haben wir im Krankenhaus bekommen. Dort, so wissen wir heute, hat man viel zu früh in den Geburtsverlauf eingegriffen. Heute weiß ich, dass ich (wahrscheinlich) mit etwas stärkeren Senkwehen ins KH kam. Da der Muttermund aber "schon" 2 cm geöffnet war, schien es Anlass genug gewesen zu sein, die Geburt einzuleiten. Die Zugänge wurden mehrmals und schlecht gestochen, jede/r in 3 Schichten durfte" mal sehen und anfassen", die Fruchtblase wurde viel zu früh aufgestochen… im Endeffekt wurde die "Geflügelschere" eingesetzt, zudem die Saugglocke und der berühmte Ellenbogen auf dem Bauch. Das Resultat war ein Dammriss dritten Grades und zwei Scheidenrisse. Anschließend wurde ich fast eine Stunde genäht- nach 17 Stunden Entbindung, ohne PDA. Zwischendurch immer wieder aufbauende Worte wie ich solle mich nicht so anstellen, da müsse ich durch, ich solle mich zusammenreißen.

Claudia hat es geschafft uns die Angst vor der nächsten Geburt zu nehmen. Mit Claudia konnten wir eine ganz neue, ganz andere, ganz schöne Erfahrung machen. Dafür fehlen uns eigentlich bis heute die Worte.

Danke.

Sarah, Daniel, Noah und Jakob.
Andrea und Volker schrieb am 27. April 2017 um 12:21:
Liebe Claudia,

für uns als Großeltern war es ein ganz besonders aufregendes Ereignis, so hautnah die Geburt unseres Enkelkindes mitzuerleben.
Wie wir finden,hast Du unsere Tochter dabei ganz wundervoll begleitet.
Mit viel Souveränität, Geduld und Liebe zu Deinem Beruf hast Du das Baby zur Welt gebracht und uns allen eine glückliche und unvergeßliche Nacht beschert.
Dankeschön!

Mit lieben Grüßen

Volker und Andrea
Sarah G. schrieb am 24. März 2017 um 7:46:
Liebste Claudia,
wir danken dir von ganzem Herzen.
Du hast uns so aufrichtig und natürlich durch eine kleine Schwangerschaft+Geburt und eine große Schwangerschaft+Geburt begleitet.
Du bist authentisch und machst deine Arbeit mit Liebe und ohne viel "Schnick-Schnack"…du bist einfach da,respektvoll und geduldig.
Du hast das Wesen einer Hebamme wirklich verinnerlicht.
Wir denken jedesmal an dich wenn wir eine Thermoskanne oder Spuckschale suchen. ;o)
Ganz liebe Grüße
Familie S.
Anna schrieb am 2. März 2017 um 21:38:
Liebe Claudia,

die Gespräche in der Vorsorge waren immer sehr interessant und ich vermisse es mich mit dir regelmäßig auszutauschen.
Die einzige Unsicherheit für uns bestand in der Frage wohin mit dem Erstkind. Ich wollte es gerne dabei haben, Philipp eher nicht. Du sagtest: „Es wird sich so regeln, wie es sein soll.“ Schlagartig war die Unsicherheit wie geblasen und es bewahrheitete sich. Unser Großer wurde pünktlich wach und die Geburt seiner kleinen Schwester war so ein schönes Familienevent. Etwas hektisch war die Erkenntnis, dass es in der Nacht kein warmes Wasser bei uns gibt (zumindest nicht so viel um den Pool zu füllen). Die Geburt war schnell und unaufregend. Am entscheidenden Punkt hast du mich ans Wehensingen erinnert, was sich auch für den Großen nun als elementaren Bestandteil einer Geburt eingeprägt hat. Freyja konnte mit so viel Ruhe geboren werden. Danke für die Fotos, die das so schön zeigen.
Ganz toll hast du mich auch bei einer kleinen Geburt im Jahr davor betreut. Das war sehr stärkend und ich bin froh die Erfahrung auf diese Weise gemacht zu haben.
Auf bald und bis zur nächsten Geburt. 🙂
Anke schrieb am 1. März 2017 um 17:22:
Hallo liebe Claudia!

Nun wird unsere Kleine diesen Monat schon 1 Jahr alt, also kommt mein Eintrag ein wenig verspätet..

Ich wollte unbedingt eine Hausgeburt für diese Schwangerschaft und musste ersteinmal meinen Partner davon überzeugen, da er sehr misstrauisch und ängstlich war. Unsere erste Tochter habe ich im Krankenhaus bekommen, dort gefiel mir die Atmosphäre, die dortige Hebamme und die Umgebung überhaupt nicht..
Deswegen habe ich mich für eine Hausgeburt entschieden und bin damit sehr glücklich!

Du hast immer eine positive Energie ausgestrahlt und ich habe mich sehr professionell und gut von dir betreut und begleitet gefühlt.
Auch meinen skeptischen Partner hast du so überzeugt, dass unser nächstest Kind sicher wieder eine Hausgeburt werden wird. Natürlich melden wir uns dann wieder bei Dir!

Im Großen und Ganzen habe ich ein ganz klares Fazit: ich bin sehr froh dass ich mich für eine Hausgeburt entschieden habe, und dass ich Dich als Hebamme hatte.

In diesem Sinne ein großes Dankeschön von uns vieren!

Liebe Grüße aus Herne von

Anke, Pascal, Veronika und Katharina 🙂
Anna Verena Lumma schrieb am 7. Februar 2017 um 11:59:
Meine liebe Claudia, dank dir…

Ein Erlebnisbericht:
10. Woche.
Nach einem recht anstrengendem arbeitswochenende fand ich spät am abend in meiner Unterhose Blut und war verwundert. Ich rief sofort meine Freundin an, die mit ihrem Hebammen Studium fast fertig war und die lestzen 10 Wochen mir jede Frage, die ich zur Schwangerschaft hatte, beantwortet hat.
Ich sollte ins Krankenhaus fahren und es kontrollieren lassen.
Tod
Der Gynäkologe suchte lange nach einem Herzschlag, aber es war keiner da.
Da mein Partner auf Geschäftsreise war, hatte ich meine engste Freundin an meiner Seite.
Welche blutgruppe? Keine Ahnung. Der Arzt klärte mich ungehalten darüber auf, wie wichtig das sei.
Und man müsse eine ausschabung (eine op) machen.
Heute? Ne morgen 15uhr. Gut dann kann ich zuhause schlafen. Ja, aber dann müsse ich am morgen um 8uhr nüchtern da sein.
Ich wollte nichts mehr als mich einen Tag von dem Wochenende auszuruhen. Einmal ausschlafen. Ich brachte das in flehendem ton zum Ausdruck und betonte auch dass ich gerade kaum Entscheidungsfähig war. Ne man müsse sich schon beeilen, da man einer Infektion zuvorkommen müsse. Und es wäre ja auch der einzige freie OP-Termin.
Zuhause kurz schlafen oder hier immerhin bis 8.
Ich blieb. Auf dem weg zur Station wurde ich über die Risiken aufgeklärt. HIV, Kamera durch den Bauchnabel aber routine, er mache das jeden Tag viele male und es komme seltenst zum Zwischenfall, er müsse aber dennoch über Risiken aufklären.
Die Trauer überwältigte mich und die Schwester die mich aufnahm tröstete mich und sagte „glauben sie mir, ich arbeite hier seit 34 Jahren, sie sind nichts schuld, wenn das kindlein gehen musste dann sind sie das nicht schuld, da können sie noch so hart arbeiten, wenn das Kind gesund ist wird es von der Natur nicht aussortiert…“ solange meine Freundin meine schlafsachen aus dem auto holte.
Die Nacht war grausam. Die gebärmutter krampfte noch nicht richtig, aber ich merkte sie schon. Ich wachte immer wieder auf und fing an mich zu fragen ob in der Menschenheitsgeschichte immer alle Frauen an Fehlgeburten bzw an ihren Infektionen gestorben waren..
Am nächsten morgen bekam ich ein starkes kontraktionsmittel (cytotec) und eine anestesie Aufklärung in Papierform die ich unterschreiben sollte. Der Satz „ich wurde über alternativen aufgeklärt“ rüttelte mich auf.
Als ich zur zusätzlichen mündlichen aufkläreung bei der anestesistin im Wartezimmer wartete, fing ich an das Internet zu durchforsten und meine Hebammen Freundin anzurufen, was es denn für alternativen gäbe. Sie habe in ihrer Ausbildung nichts darüber gelernt aber sie hatte schon für mich recherchiert. Man könnte das Kind auch so zur Welt bringen. Ich selber las über den Unwillen von Ärzten und Krankenhäusern und machte mich gefasst.

Die anestesistin war aber dann wirklich toll und akzeptierte, meinen Unwillen was zu unterschreiben und ermutigte mich, mich aufklären zu lassen und sagte mir noch mal, egal was ich bisher unterschrieben hatte, wenn ich mich gegen eine op entscheide wird man mich nicht zwingen!

OK, aber ich brauchte unterstützung. Ich verlangte die Aufklärung und die Reaktion bei der Oberschwester bedeutete mir schon, dass es hart würde. Ich rief in Herdecke an. Sie würde mich unterstützen. Mein Gynäkologe war leider auf Fortbildung und nicht zu erreichen.
Dem Gynäkologen der mich aufklären sollte, war verständnisvoller als erwartet aber auch nicht gerade begeistert. Er sagte man könne das so machen, aber man müsse jeden Tag kontrollieren ob auch alles von dem geburtsmaterial rauskäme.
Ich konnte nach Hause und sollte am nächsten Tag zur Kontrolle kommen.
Nach einer std. Zuhause war das kleine erloschene leben schon da.
Und wie angekündigt verblutet war ich auch nicht.
Die kontrollören am nächsten Tag war wieder unter jeder Menschenwürde und sagte nach dem Ultraschall wenn bis Freitag (3 Tage noch) nicht alles raus wäre müsse ich eine ausschabung machen lassen.

Alle Freundinnen aus dem hebammenkreis waren stolz auf mich, dass ich das selbst in die Hand genommen hatte. Das ermutigte mich hart zu bleiben.
Eine Freundin die gerade bei einer hebamme im Praktikum war, die um Rat fragte wie ich alles bis freitag raus bekommen sollte gab mir den Tipp dass ich anspruch auf eine wochenbetthebamme hätte und nannte mir die hebamme Claudia Kummert die sich mit fehlgeburten sehr gut auskenne.

Dank dir musste ich das Krankenhaus nie wieder betreten und du hast mich darin bestärkt auf meinen Körper zu hören.
Und alles ist gut geworden!
Jetzt bin ich wieder in der fast 13. Woche mit einem neuen starken leben in mir.
Würde ich noch in Bochum wohnen, du wärst wieder meine Hebamme 1. Wahl!



Rechtschreibfehler kommen vor..
Birgit schrieb am 23. Januar 2017 um 15:59:
Meine liebe Claudia,
jetzt wird unser Mariechen schon im Mai 2 Jahre alt. Sorry, wegen des etwas verspäteten Eintrag. Ich schieb es auf die Größe der Familie…
Ich hatte ja nun schon einige Hausgeburten, aber Du warst/bist die Beste! Du hast sofort gewußt worauf ich wert lege. Du hast mich noch mehr in meiner weiblichen Kraft bestärkt! Danke!!!
Mir war/ist auch immer wichtig, wie meine Familie, besonder die Kinder miteinbezogen werden. Auch das hast Du super mitgemacht.
Vermissen tun wir Dich alle…
Besonders aber der Franzi, der fand Dich "total cool"!
Du wirst bei uns immer einen Platz haben, unser Herz & unsere Tür steht Dir immer offen!
Alles Liebe & genieße weiterhin Deine ganz tolle Zeit
Dein/e birgit, oliver, franz xaver, leander, josef benedict & marie elisabeth
Kirsten schrieb am 7. Januar 2017 um 16:43:
Liebe Claudia!

Zuallerst: Frohes Neues Jahr! Wir hoffen, dass du gut in das neue Jahr gestartet bist und nun deinen wohlverdienten Urlaub in der Sonne mit ganz vielen Krimis und ein paar leckeren Cocktails verbringst.

Die spannende und aufregenede Zeit der Schwangerschaft, unsere wundervolle Geburt und die Zeit im Wochenbett sind leider viel zu schnell vorüber gegangen. Von unserem ersten Kennenlernen an, wusste ich, dass Du mir eine große Unterstützung bei der (meiner ersten) Geburt sein wirst und du warst noch viel mehr als das!
Durch die Schwangerschaft hast du uns mit vielen Ratschlägen begleitet. Als Helge sich kurz vor Schluss nicht entscheiden konnte, wie er zur Welt kommen möchte, hast du mir im medizinsch-pathologischen Wirrwarr sehr viel Mut gemacht. Zum Glück lag er dann doch mit dem Kopf nach unten und ich konnte ihn zu Hause zur Welt bringen.
Auch wenn bei der Geburt alles sehr schnell ging, hast du für eine unglaubliche Ruhe gesorgt und Matthias und mir sehr viel Sicherheit gegeben. Unser Sohn ist in einer wunderschönen, ruhigen und entspannten Atmosphäre auf die Welt gekommen und ich glaube fest daran, dass man ihm dies auch immer noch anmerkt.
In der Nachsorge hast du mir die Angst genommen, dass das Stillen nicht klappen könnte. Und was soll ich sagen: wir könnten ständig Quarkpartys feiern! 🙂

Zum Schluss: Wir sind dir unendlich dankbar! Falls du mal wieder in Dortmund sein solltest und ein Kaffee-Keks-Kippen-Asyl benötigst, freuen wir uns auf deinen Besuch. Ansonsten kannst du dir sicher sein, dass wir uns beim zweiten Kind wieder bei dir melden werden.

Einen wunderschönen Urlaub noch wünschen,
Kirsten, Matthias & Helge
Sandra schrieb am 12. Dezember 2016 um 14:31:
Meine liebe Claudia,
Ich denke zurück an eine spannende Zeit mit Dir und dem immer größer werdenden Bauch:-)
Wenn Fremde oder Freunde mich auf den kleinen Lenny, inzwischen fast 5 Monate ansprechen, füge ich immer mit ganz viel Stolz und Freude hinzu: "Zuhause geboren!"
Durch einen Zufall und durch Empfehlung sind wir in Kontakt gekommen und ich bin dafür soooo dankbar! Deine Unterstützung während der frühen Fehlgeburt und Dein Wissen haben mich Sooo bereichert und ich gebe diese Erfahrung ständig weiter!!!
Unsere Hausgeburt war so toll!!!, Du hast mir durch die Vorsorge so viel Mut gemacht, dass ich mich so gut auf das Geschehen einlassen konnte. Deine Anwesenheit hat in mir so viel Kraft erzeugt. Die Momente danach mit Mats und Nils an unserer Seite-wundervoll. Die Zeit danach so entspannt und natürlich. Liebe Claudia, es hätte nicht besser sein können. Ich danke Dir von Herzen! Für die schöne Zeit! Für alles was ich von Dir lernen konnte!
“ Miss you“ Deine Sandra
Laura schrieb am 6. Dezember 2016 um 7:29:
Liebe Claudia,
wir möchten dir von ganzem Herzen danken, dass du uns während und nach der Schwangerschaft so gut unterstützt und begleitet hast!
Auch wenn die Geburt leider nicht zu Hause stattfinden konnte – es war trotz alledem ein unglaublich schönes Erlebnis, das trotz des Ortswechsels ins Krankenhaus so stattfinden konnte wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe.
Du hast mich viele Male und ganz besonders bei der Geburt mit deiner positiven und ruhigen Ausstrahlung über schwierige Zeiten hinweg getragen. Dafür danke ich dir sehr!
Ich hätte mir keine bessere Hebamme wünschen können!
Es grüßen ganz herzlich Laura, Daniel und Edda Sophie
Nicole schrieb am 6. November 2016 um 13:13:
Liebe Claudia,

Wir sind froh, dass genau du unsere Hebamme warst. Dank dir hatten wir nicht nur eine tolle, entspannte Schwangerschaft sondern auch ein ganz besonderes, unvergessliches Geburtserlebnis im heimischen Wohnzimmer. Und auch das Wochenbett war dank dir und deiner Nachsorge problemlos. Die Betreuung durch dich wird uns immer in positiver Erinnerung bleiben und hoffentlich können wir dann bald "auf ein neues" bei dir anklopfen!

Ganz liebe Grüße

Nicole, Marc und Nino