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303 Einträge
Markus und Linda schrieb am 22. Dezember 2015 um 20:09:
Liebe Claudia,
nun ist es schon so lange her, dass unser Sohn Kasimir bei uns im Wohnzimmer im Geburtspool zur Welt gekommen ist und gleichzeitig fühlt es sich so an als sei es erst gestern gewesen.
Immer wieder haben wir überlegt, was wir dir schreiben können, um unsere Dankbarkeit auszudrücken, denn es fällt uns schwer diese in Worte zu fassen.
Wir danken dir aus tiefsten Herzen für die Begleitung vor, während und nach der Geburt von Kasimir! Du hast uns immer in unserer zuversichtlichen Einstellung bezüglich der Schwangerschaft und Geburt bestätigt und gestärkt und wenn es doch mal die ein oder andere Sorge gab, hast du sowohl mit deinem fundierten Wissen als auch deiner selbstbewussten und sicheren Art dafür gesorgt, dass diese ganz schnell wieder verschwunden waren.
Deine klare Haltung und Einstellung sowie deine direkte und ehrliche Art haben bei uns für viel Sicherheit und mindestens für genauso viel Spaß gesorgt, wenn wir bei Kaffee und Schokoladenkuchen, -muffins, -brownies oder -plätzchen zusammen saßen und "einfach nur" gequatscht haben 🙂
Wir haben uns auf jeden deiner Besuche gefreut, es war jedes Mal schön, lehrreich und mit viel Freude verbunden – du weißt hoffentlich, dass auch jetzt unsere Tür immer für dich geöffnet ist!

Es ist immer wieder schön von Kasimirs Geburt zu berichten, davon, wie entspannt alles war, dass Markus trotz Blasensprung und Wehen noch Obst auf dem Markt und eine Schüssel zum Einfrieren der Plazenta gekauft hat und dass ich, Linda, in der Zeit noch Brownies gebacken habe, weil wir immer etwas, vorzugsweise schokoladiges, für dich gebacken haben. Dass du mittags vorbei kamst, um zu sehen, wie es uns geht und dann wieder gefahren bist, weil alles super war, um dann nach unserem Anruf in nur zehn Minuten hier zu sein, weil du zufällig im Barfladen um die Ecke warst! Es hat einfach alles gepasst, du warst genau zur richtigen Zeit da und hast wie immer deine Sicherheit, die Gelassenheit und das tiefe Vertrauen, dass alles klappt, ausgestrahlt. Dadurch verwundert es auch nicht, dass die Geburt von Kasimir trotz aller Anstrengung so schön war und dafür sind wir sehr dankbar!

Liebe Claudia, wir hoffen, dass du deiner Berufung als Hausgeburtshebamme noch lange nachgehen kannst! Zum Einen, weil du uns immer wieder gezeigt hast, wie sehr das (trotz aller Widrigkeiten, Umstände und Einschränkungen) deine Leidenschaft ist, zum Anderen aber auch, damit noch viel mehr Familien die Möglichkeit haben, eine tolle Zeit zu haben und eine wunderbare Geburtserfahrung machen zu können – nicht zuletzt und vor allem aber auch, damit zukünftige Geschwister von Kasimir genau wie er die allerbeste Hebamme haben werden!
Auf ein baldiges Wiedersehen 🙂
Kasimir, Markus und Linda
Verena und Daniel schrieb am 29. September 2015 um 10:09:
Liebe Claudia,

heute ist Laurids 13 Monate alt und ich finde, dass das ein toller Grund ist, mich hier endlich auch mal zu verewigen!!!:-)
Wenn ich so dein Gästebuch durchstöbere, stolpere ich immer wieder über Familien, denen es genauso oder ähnlich erging wie uns, bevor wir dich kennen lernten:
Erstes Kind, keine Claudia da, totales verrückt machen lassen seitens des "Geschäftszweiges Geburtshilfe" mit allerlei sinnfreien Untersuchungen und Interpretationen, die nur Angst und Unsicherheit schüren und leider Gottes viel zu häufig in einem vollkommen unnötigen Kaiserschnitt enden. Verbunden damit kommt es zu Versagensgefühlen der Mutter, die Geburt und Folgetage werden als traumatisch erlebt, die Kinder haben oft Anpassungsstörungen und sowieso hatte man sich den Start ins Familienleben doch ganz anders vorgestellt.

Dass wir eine Geburt und die Zeit davor und danach doch noch einmal so erleben durften, wie sie eigentlich sein sollte, haben wir allein dir zu verdanken, Claudia!

Wir sind bis heute suuuper glücklich, dass du uns die ganzen langen Monate begleitet hast, ich war nach jeder Vorsorge total gelassen und entspannt, weil du eine Teil deiner Ruhe und positiven Energie zurück gelassen hast. Als die Wehen anfingen, hatte ich überhaupt keine Angst, sondern habe mich richtig gefreut, dass es nun los geht und ich in einigen Stunden mein Kind im Arm halten werde (als ich dann in diese großen offenen Augen unter Wasser im Geburtspool blickte, konnte ich es trotzdem kaum glauben, dass Laurids "schon" da war).

Du bist ein total angenehmer Mensch, immer offen und ehrlich, wenn es sein muss, geigst du auf charmante Art deine Meinung, hast umfassende Ahnung nicht nur von deinem Fachgebiet, auch von Krankenkassenterror und sogar von Hochbeeten!:-)
Du hast mir immer zur Seite gestanden und dein Grundvertrauen in die natürlichen Dinge und Abläufe des Lebens gibst du an "deine Frauen" weiter. Ohne dich würde ich wahrscheinlich jetzt nicht noch stillen…
Ich könnte noch Ewigkeiten so weiter schreiben. Für mich bleibt die Quintessenz:

Wenn Baby, dann nur Haus (wasser-)Geburt mit Claudia!!!

Wir umarmen dich alle,

Verena,Daniel,Lenny und Lauri
ANCS schrieb am 29. September 2015 um 10:02:
Liebe Claudia,
seit nunmehr zwei Jahren schiebe ich diesen Eintrag vor mir her, denn ich habe das Gefühl, wenn ich ihn schreibe, ist unsere gemeinsame Zeit endgültig vorbei. Das stimmt natürlich nicht, denn durch meine drei Geburten wirst du auf ewig ein Teil unserer Familie sein. Ohne dich gäbe es das dritte Kind der Familie garantiert nicht und auch das zweite wäre zweifelhaft.

Deine Begleitung während der Geburt war das Beste was mir und uns passiert ist. Die Begleitung davor und danach auch – aber schwanger sein konnte mein Körper – das Gebären war die Hürde 🙂

Ich wünsche allen (zukünftigen) Familien, dass Claudia sich ihre Nische erhalten kann und gebären möglich bleibt. Mit gebären meine ich selbstbestimmt und eigenverantwortlich. Nicht in den Händen von Bauch aufreißenden Ärzten, die das können. Gebären helfen aber nicht.

Danke für alles!
Rabea, Tobias & Hage schrieb am 23. September 2015 um 14:13:
Liebste Claudia,
bevor nun noch mehr Zeit vergeht* und wir es gar nicht mehr gebacken kriegen, schreiben wir jetzt einfach, dafür vielleicht etwas bröckelig..
Wir drei haben dir so viel zu verdanken, dass es schwierig ist einen Anfang zu finden. Zunächst hatten wir schon so viel Glück, dass du uns überhaupt noch aufgenommen hast. Viel Glück ist hier maßlos untertrieben, denn wir haben feststellen müssen, dass wir wohl die beste Hebamme für uns gefunden haben! (Keine leeren Worte, sondern wirklich so empfunden!)
Deine Betreuung war immer erstklassig, fachlich und auch menschlich! Vor allem schätzen wir deine Begeisterung und Interesse an deinem Beruf: Dass du dich wirklich mit voller Leidenschaft reinkniest, und eben kein "Schubladendenker" bist. Deine ehrliche und direkte Art, deine Herzlichkeit, Einfühlsamkeit und Hingabe und deine Ratschläge haben wir mehr als schätzen gelernt! Nach deinen Besuchen waren wir immer irgendwie besonders gelassen und ermutigt, dass alles gut verlaufen wird. Dass du auch noch nach 48 Stunden im Stande warst uns bei der anstehenden Geburt zu begleiten, war einfach der Hammer! Du hast die Situation gerettet! !ch weiß wirklich nicht, ob wir das sonst so geschafft hätten. Dafür nur "danke" zu schreiben ist komisch, aber das ist genau das was wir empfinden, tiefste Dankbarkeit, also:
DANKE, liebste Claudia!!
Rabea, Tobias und Hagen Friedemann

PS.: Die nächsten zwei-drei Kinder sind ja in Planung und natürlich hoffen wir, dass du uns wieder begleiten wirst, für uns kommt da keine andere in Frage!

*Sei uns nicht böse für den verzögerten Gästebucheintrag (die Ruhe fehlte, nicht weil es stressig ist, sondern eher weil alles so gut läuft und wir viel unterwegs sind).
Maggy & Nico schrieb am 7. September 2015 um 20:32:
Liebe Claudia,
Wir sind mehr als sehr glücklich dich bei der Geburt unserer Tochter (Melina, 28.03.2015) dabei gehabt zu haben. Sie hatte es sehr eilig gehabt, trotz der Beckenendlage.
Deine Akkupunktur war ein voller Erfolg und deine Betreuung in der Schwangerschaft hat mir die Stärke und das nötige Selbstvertrauen gebracht, das mich vor einem Kaiserschnitt retete.
Ich konnte mir eine Hausgeburt nicht vorstellen bevor ich dich kennen lernte. Nun hat unsere Tochter beschlossen andersherum auf die Welt zu kommen. Aber durch dich war die ambulante Geburt mit allen Komplikationen doch eine schöne Erfahrung. Nur durch deine Beratung und fachliche Ratschläge war ich auf alles mental vorbereitet, so dass auch der Krankenhausaufenthalt von 6 Stunden bis heute bei uns positiv abgespeichert ist.

Wir danken dir für deine Hingabe für diesen Beruf und deinen Einsatz vor, während und nach der Geburt. Wir hoffen auf ein Wiedersehen bei dem nächsten Abenteuer: Kind Nummer zwei.
Vera & Markus schrieb am 30. Juli 2015 um 11:28:
Liebe GästebuchleserInnen,
mit 25 in einer Studentenwohnung lebend, war eine Hausgeburt kein Thema für uns, zumal wir das erste Kind erwarteten. Als uns dann eine freundliche Hebamme in der Frauenarztpraxis den Gedanken eröffnet hat, reifte doch der Plan, wurde zum Wunsch und mit viel Glück gerieten wir noch rechtzeitig an Claudia.

Claudia hat uns mit ihren klaren Meinungen, ihrer direkten Art, ihrem reichen Erfahrungsschatz und ihrer liebevollen Fürsorge immer wieder fasziniert. Sie hat uns durch alle Sorgen und Unsicherheiten begleitet; seien es die körperlichen Veränderungen, die zu beurteilen Internetforen nicht gerade geeignet sind, seien es ärztliche Diagnosen, zu dann doch harmlosen Normabweichungen.

Claudia hat auf uns unglaubliche Gelassenheit ausgestrahlt, bei der wir uns sicher waren, dass es dann auch wirklich keinen Grund zur Sorge gibt. Wenn mal wirklich etwas war, hat sie dann auch sofort die Konsequenzen gezogen; zum Beispiel, als mir bei der ersten Akupunktur schwarz vor Augen wurde, als die Plazenta nicht gleich kam und drohte abzureißen, oder der Milcheinschuss auf sich warten ließ. Sie hat uns während der Geburt die für uns unentbehrliche Hilfe des Wehensingens gegeben, das uns Basilissa Jessberger zwar im sehr empfehlenswerten Vorbereitungskurs beigebracht hat, das wir aber in der Situation alleine nicht strukturiert einsetzen konnten. In einer sehr schönen Team-Arbeit haben wir dann mithilfe von Claudias handwerklichem Können unsere Tochter gemeinsam geboren.

Liebe Claudia, vielen Dank nochmals für die wunderbare Rundum-Betreuung und deine Bereitschaft, deinen Beruf als Berufung zu leben. Vor der Geburt hätte ich niemals gedacht, dass ich einmal sagen würde, dass es eine schöne Geburt war. Du hast kräftig dazu beigetragen, dass wir Frida in einem wertschätzenden, intimen, würdevollen und dem Wunder einer Geburt angemessenen Rahmen empfangen konnten.
Vera und Markus
Sophia & André schrieb am 12. Juli 2015 um 20:22:
Liebe Claudia!
Nach nun beinahe 9 Monaten schaffen wir es endlich, dir auch auf diesem Wege noch einmal von ganzem Herzen für deine kompetente, zuversichtliche und bestärkende Unterstützung und Begleitung vor, während und nach der Geburt von Loïc zu danken. Nachdem unsere ersten beiden Kinder in der Schweiz (erstes schließlich ungeplant im Krankenhaus, zweites im Geburtshaus) geboren sind, wollten wir nun in vertrauter Umgebung und Ruhe unser Kind Zuhause "schlüpfen" lassen. Wir waren überrascht und zugleich schockiert, wie schwierig es ist, überhaupt eine Hebamme zu finden, die in der häuslichen Geburtshilfe tätig ist. Nach vielen Recherchen, Telefonaten und vielem Suchen hat uns schließlich dein Name erreicht. Was für eine Erleichterung! Wir empfinden es nach wie vor als einen großen Segen, dass wir dich kennenlernen konnten, da wir uns bei dir in den besten Händen fühlten. Als Mediziner hat man ja eine gewisse Grundskepsis beim Thema Hausgeburt, da die scheinbare Sicherheit, die ein Krankenhaus zu bieten vorgibt, fehlt. Nach deinen ersten Besuchen bei uns konnten wir einen guten Eindruck von deiner breiten Erfahrung erlangen – verwurzelt in schulmedizinisch geprägter geburtshilflicher Kompetenz einerseits, wie auch andererseits deinem auf Vernunft basiertem Pragmatismus, frei von formaljuristischen Zwängen, denen man in Krankenhäusern allzu oft ausgesetzt ist.
Vielen Dank für deinen Einsatz und dein Durchhaltevermögen, der Hausgeburt den ihr gebührenden Platz zu erhalten und, wo nötig, zu "erkämpfen" als das normalste und natürlichste Recht einer Frau und eines neuen Lebens.
Durch deine echte und humorvolle Art hast du dich dich in unseren schönsten Lebenserinnerungen verewigt. Vielen Dank dafür. Wir würden bei Bedarf deine Dienste immer wieder gerne in Anspruch nehmen!
Myrna schrieb am 12. Juli 2015 um 16:58:
Liebe Claudia,
einer der ersten Aussprüche Werners in bezug auf die Schwangerschaft lautete:"dann machen wir eine Hausgeburt". Zu dem Zeitpunkt war es für mich noch selbstverständlich, dass frau ihr Kind im Krankenhaus zu bekommen hat. Nachdem ich dann allerdings klar hatte, was ich alles bei einer Geburt nicht möchte (CTG, Wehentropf,PDA, Dammschnitt etc.)begann die Idee der Hausgeburt auch in mir zu reifen. Glücklicherweise hörte ich plötzlich von zwei Seiten deinen Namen und gelangte auf deine Webseite und das Gästebuch. Zwei Abende lang habe ich die Beiträge verschlungen, danach wollte ich nur noch mit dir unser erstes Kind zur Welt bringen.
Dich an meiner Seite zu haben, hat mich die Schwangerschaft eindeutig mehr genießen lassen. Der schwere und steinige Weg zu unserem Wunschkind hatte als Begleiterscheinung so manche Angst im Gepäck, die du mir immer wieder nehmen konntest. Besonders dankbar bin ich für die mutmachende Unterstützung deinerseits, die ich durch die angstschürenden Behandlungen beim Gynäkologen nötig hatte (von wegen Risikoschwangerschaft, drohende Frühgeburt etc.).
Nun endlich und doch etwas früher als erwartet, liegt unser kleines großes Wunder, unser Sohn Levi, neben mir auf dem Sofa. Werner und ich sind schwer verliebt und können unser Glück manchmal kaum fassen!
Die Geburt war, Dank dir, ein unbeschreibliches, unvergessliches Erlebnis für das wir auf ewig dankbar sein werden.Schöner hätte ein gemeinsamer Start ins (Familien-) Leben nicht sein können.
Und auch jetzt im Wochenbett (Levi ist heute 9 Tage alt) trägst du uns mit deiner liebevollen und klaren Souveränität durch die Ängste und erfreust dich mit uns an unserem Glück!(Es geht doch nichts über kompetentes Fachpersonal ;-)!!!)
Claudia, du hast dir einen Platz in unseren Herzen gesichert!Wenn wir einen Menschen kennen, dessen Beruf Berufung ist, dann bist du es! Mach so weiter!
Tausend Dank! Myrna, Werner & Levi
Marianne und Julian schrieb am 13. Juni 2015 um 17:37:
Liebe Claudia,
etwas verspätet kommt mein Eintrag ins Gästebuch, unser kleiner Per ist nun schon fast 8 Monate alt!
Aber bis heute ist mir die Geburt bis ins letzte Detail im Gedächtnis geblieben, weil es ein unvergesslicher Abend war, an dem sich unser kleiner Per auf den Weg zu uns gemacht hat. Ich bis sehr froh über die Entscheidung unser zweites Kind zu Hause zur Welt zu bringen und bin dir unendlich dankbar, dass du mich bei dieser Entscheidung
unterstützt und mir bei all meinen Zweifeln immer die Unbeschwertheit und Zuversicht gegeben hast, die ich brauchte. Da ich bei meiner ersten Schwangerschaft eine schwere Schwangerschaftsvergiftung (HELLP Syndrom) hatte, habe ich mir bei meiner zweiten Schwangerschaft viel Angst einjagen lassen, die absolut unbegründet und unnötig war. Du hast mir die Sicherheit gegeben, die mir die Klinik nicht gegeben hatte. Dein Wissen rund um die Geburt ist größer als das sämtlicher cheffiger Chefärtze aus ganz Essen zusammen. Ich hoffe, du wirst noch vielen, vielen Kindern zu so einem schönen Start ins Leben verhelfen, wie unserem Sohn. Es war ein Glücksfall, dich getroffen zu haben. Vielen Dank für alles!! Marianne und Julian mit Pina und Per
Nadja schrieb am 1. Juni 2015 um 8:52:
Liebe Claudia,
Danke, dass du uns mit deinen vielen beruhigenden und alternativen Vorschlägen, den Weg ins Elternsein so erleichert hast. Toll auch, wie du unsere Erstgeborene so wundervoll in den Schwangerschafts und Geburtsprozess mit einbezogen hast, somit war der Weg für eine ganz entspannte und liebevolle Geschwisterbeziehung geebnet.Besonders beeindruckt hat mich dein Wissen unter der Geburt. Wie du dem kleinen Sternengucker mit einem Kopfumfang von 37cm, den Weg durch Positionswechsel erleichtert hast und somit auch mir, war grandios!Und durch deine Fotos bleibt alles unvergesslich!
Sarah Milunovic schrieb am 2. Mai 2015 um 18:03:
Liebe Claudia,
heute ist unsere Floh genau drei Monate alt und wir haben es noch immer nicht in dein Gästebuch geschafft…
Die beiden großen Schwestern sind gerade nicht zu Hause und wir liegen zu dritt auf dem Sofa, auf dem du uns dabei unterstützt hast die süße Maus auf die Welt zu bringen.
Nach einer vorangegangenen traumatischen Klinik-Geburt war das eine der besten Entscheidungen unseres Lebens. Bestätigt wird dies durch ein absolut entspanntes und in sich ruhendes Baby, das zufriedener nicht sein könnte.
Ich möchte dir herzlich dafür danken, dass du mich dabei unterstützt hast meinen eigenen Weg der Geburt zu finden und selbstbewusst zu gehen ohne mich von der eigenen Erfahrung und vom Umfeld verunsichern zu lassen.
Ich hoffe, dass auch andere Frauen von Hausgeburten als natürlicher Alternative zu Entbindungen im Krankenhaus erfahren.
Jede von uns sollte die Möglichkeit haben seinen eigenen Weg zu finden.
Mach weiter so!!!
Sibylle Meeßen schrieb am 19. April 2015 um 19:47:
Heute Ist Jonte ein Jahr alt geworden. :-)Es ist ein Tag, an dem die Erinnerung an die Geburt wieder ganz präsent ist: Jonte ist am Ostersamstag mittags zu Hause zur Welt gekommen. Es ist unser drittes Kind und ich hätte vorher nie gedacht, das mal schreiben zu können, aber es war eine schöne Geburt! Wir, Jonte und ich, mein Mann, Wim, und Claudia haben hier zu Hause alle unseren Platz gefunden und ganz in Ruhe geboren. Es war so unglaublich schön, Jonte in dieser Geborgenheit in Empfang zu nehmen, sich mit ihm ins Bett zu kuscheln und ihn zu Hause willkommen zu heißen. Und nun muss ich ein bisschen weiter ausholen, denn ohne Claudia, hätte das so nicht geklappt.
Bei unserer ersten Tochter Selma war mir "Sicherheit" ganz wichtig: Ärzte, angeschlossene Kinderklinik, die Möglichkeit einer PDA. Daher ist sie in Herdecke zur Welt gekommen. Leider habe ich die Geburt als traumatisch erlebt, was ich besonders für Selmas Start ins Leben sehr bedauerlich finde. Bei Benja wollte ich dann, dass alles anders wird, und im Geburtshaus entbinden. Dahin haben wir es aber nicht mehr geschafft und sie ist regelrecht in unser Wohnzimmer geplumst. Wir haben es so genossen sie zu Hause in Empfang zu nehmen, dass bei der dritten Schwangerschaft völlig klar war: Das Baby soll zu Hause zur Welt kommen. Wir haben uns darauf gut vorbereitet und sogar einen Raum so eingerichtet, dass wir uns für die Geburt dort wohl fühlen konnten, z.B. mit einem Tuch unter der Decke, weiter weg vom Zimmer der Mädchen …. (als es dann los ging, haben mich keine zehn Pferde mehr aus dem Schlafzimmer wegbekommen, aber es war trotzdem gut zu wissen, dass es diesen Raum gab.)
Eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin und vier Tage vor der tatsächlichen Geburt hat mir dann meine Hebamme mitgeteilt, dass sie anders als vorher fest zugesagt, doch zu Hause keine Geburt begleiten würde, sondern dass ich ins Geburtshaus in Unna kommen müsse. Das habe mit personellen Engpässen zu tun. Damit hat sie mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich wollte mit Wehen nicht fahren, ich wollte mir sicher sein, dass es eine gute Lösung für die Betreuung der Mädchen gibt und sie nicht nachts aus dem Schlaf reißen, ich wollte nicht in einer fremden Umgebung mein Kind kriegen und ich wollte auch nicht mit dem Baby direkt Auto fahren müssen! Und dann finde mal mittwochs vor Ostern eine neue Hebamme, die mal eben die Bereitschaft über die Ostertage übernimmt! Zudem rieten mir einige Freunde davon ab, so kurz vor der Geburt die Hebamme zu wechseln, weil es ja um ein persönliches Vertrauensverhältnis gehe.
Und dann war da Claudia, die mir vom ersten Telefonat an vermittelt hat: Alles wird gut! Und es wurde alles gut. Sie nahm sich die Zeit für ein langes Gespräch sofort am Donnerstag, war dann Samstag zur Geburt da und hat mich so zurückhaltend, angenehm und effektiv begleitet. Dann hatte sie bei der Nachsorge sehr hilfreiche Hilfestellungen – an einigen Punkten habe ich mich gefragt, wieso ich das erst beim dritten Kind erfahre. Die Mischung aus emotionaler Begleitung und fachlich kompetenter Beratung hat mir sehr geholfen. Ihre Art führt dazu, gestärkt zu werden und auf sich und das Kind zu vertrauen.
Claudia, an dieser Stelle noch einmal ein dickes, herzliches Dankeschön! Du hast Jonte und uns mit ihm einen so gute Start in sein Leben ermöglicht, von dem wir alle nachhaltig zehren. Wir denken immer mal wieder an diese Zeit und an Dich und wir hoffen, dass es Dir gut geht! Alles Liebe und liebe Grüße auch von Wim! Sibylle
Zwillingsmama E. schrieb am 16. März 2015 um 14:15:
Liebe Claudia,

unser Überraschungsei ist 1 Jahr!

Das ist der richtige Zeitpunkt Dir nun endlich auch an dieser Stelle ein herzliches Danke zu sagen.
Das klingt so banal, ist es doch mehr als diese paar Buchstaben!
Manches lässt sich einfach sehr schwer in Worte fassen.

Sehr froh bin ich, dass A. den Kontakt zu Dir hergestellt hat.
Die Idee, Zwillinge mit einer Beleghebamme gebären zu wollen, war doch sehr ambitioniert.

So hatte ich das große Glück und Privileg von Dir (durch die Hoch und Tiefs der Schwangerschaft) begleitet worden zu sein und meine Mädchen spontan und ohne Komplikationen entbinden zu können!

Drei Tage vor Termin. Binnen fünf Stunden.
Unglaublich. Unvergessen.

Das ist/war etwas ganz Besonderes und ich weiß/ wir wissen es sehr zu schätzen!


Der kleine Bruder, der sich dann noch hinten drangehängt hat – die Wechseljahre, haha – hat uns dann noch einmal kichernd zusammengebracht.

Eine gute und schöne Zeit, auch für die großen Geschwister, die die Vorsorgeuntersuchungen von "Hebamme" 😉 sehr gerne mitgemacht haben und ihren kleinen Bruder lieben.

Liebe Claudia, ich wünsche Dir ganz viel Gutes!

Herzlich

E . U . F . E . S .T
Daniela schrieb am 19. Januar 2015 um 9:00:
Liebe Claudia,
ich möchte Dir danken für die harmonischste und selbstbestimmteste Geburt, die ich bisher erleben durfte.
Auch wenn Tristans Geburt bereits meine dritte Hausgeburt war, und ich auch die beiden anderen Geburten als sehr positive Erlebnisse in Erinnerung habe, fühlte ich mich während des Gebärens noch nie so sicher, kraftvoll und schön, wie bei diesem Mal. Und das war Dein Verdienst!
Deine ruhige, ausgeglichene Art, Dein sicheres Gespür für meine Bedürfnisse, Dein Vertrauen in mich und auch die Tatsache, dass Du es geschafft hast, meinem Mann die anfängliche Angst vor der unbekannten Situation zu nehmen – all das hat Tristans Geburt zu dem wundervollen Ereignis werden lassen, das es war.
Ich freue mich schon sehr auf unser nächstes gemeinsames Kind! 🙂
Oskar und Elba schrieb am 6. Januar 2015 um 11:12:
Liebe Claudia,

es sind nun zwei Jahre vergangen seit Elba geboren wurde, dennoch ist die Erinnerung an die Hausgeburt noch so stark, als wäre sie erst gestern geschehen. Mein erstes Kind entband ich im Krankenhaus, weil es zu dem Zeitpunkt für mich keine andere Alternative gab. Ich wusste nichts über das Thema "Hausgeburt" und, wie für viele Frauen, war es für mich ganz selbstverständlich, dass der scheinbar sicherste Ort auf dieser Welt für eine Entbindung ein Krankenhaus ist. Meine Schwangerschaft war wunderschön. Ich hatte kaum Beschwerden und das Kind entwickelte sich super. Zwei Tage nach dem errechneten ET diagnostizierte meine Frauenärztin zu wenig Fruchtwasser und überwies mich ins Krankenhaus. Im Krankenhaus wurde die Diagnose bestätigt. Die Ärztin sagte mir, dass sie erst mal "natürlich" versuchen würden die Geburt einzuleiten, mit Hilfe von Rizinusöl. Über die Nachteile dieser Einleitungsmethode wurde ich nicht aufgeklärt. Ich dachte nur: "Ok, wenn es natürlich ist, wird es auch gut sein.". Um 17 Uhr bekam ich den Wehencocktail und um 21 Uhr platzte die Fruchtblase auf der Toilette. Zehn Minuten später setzten die Wehen ein. Der Wehenschmerz war von Beginn an so stark, dass ich kaum im Stande war, zu begreifen, was passierte. Es vergingen zwei Stunden bis eine Hebamme die Geburt für so weit fortgeschritten bewertete, dass ich in den Kreissaal durfte. Solange versuchte ich die Hammerwehen ohne jegliche Betreuung einer Hebamme, alleine mit meinem Mann auf meinem Zimmer zu überstehen. Die extrem unangenehme Darmentleerung unter extremen Schmerzen fand natürlich zwischendurch auch noch statt. Im Kreissaal ca. 23 Uhr wurde ich an ein an CTG angeschlossen. Mittlerweile war der Muttermund 3-4 cm geöffnet. Eine Ärztin und eine Hebamme begleiteten die Geburt. Ich lag wie ein Käfer auf dem Rücken und bemühte mich, die Wehen zu veratmen. Bis die Hebamme mich anmaulte, wo ich denn so gelernte hätte, die Wehen zu veratmen? Ich versuchte, zu antworten und sie sagte mir nur, dass ich es absolut falsch machte, zeigte mir aber auch nicht, wie es "richtig" geht. Ich begann, mich total unwohl zu fühlen. Um eins verschlechterten sich die Herztöne des Babys. Die Ärztin sagte mir, dass, wenn die Austreibungsphase nicht in spätestens einer Stunde einsetze, ich einen Wehenhemmer bekäme und evtl. ein Kaiserschnitt. Ich nickte ab und hoffte auf eine baldige Geburt. Zu meinem Glück setzte aber die Austreibungsphase rechtzeitig ein und um 3:33 Uhr gebar ich einen gesunden Sohn, Oskar. Der Dammriss II war fürchterlich schlecht genäht worden. Mehrere Tage nach der Entbindung hatte ich das Gefühl, dass ich eine dicke Rolle zwischen den Beinen mit mir herumtrug. Ich fühlte mich auch grundsätzlich schlecht nach der Geburt und war kaum in der Lage, mich über das schönste Geschenk zu freuen. Das schlimmste war aber, dass niemand Verständnis für meine Situation hatte. Ob Freunde oder die Familie, alle sagten nur, ich solle doch glücklich sein, dass ich ein gesundes Kind auf die Welt gebracht hatte und dass doch alles gut gelaufen sei. Ich wusste aber, dass ich so nie wieder entbinden möchte. Und dass es auch nicht "gut" war, auch wenn mein Sohn gesund ist. Ich wage es mich auch jetzt kaum niederzuschreiben, weil einen immer beim dem Gedanken das schlechte Gefühl beschleicht, man sei egoistisch oder undankbar, wenn man sich auch für sich selbst als Frau eine schöne Geburt wünscht. Denn die Hauptsache sei doch die Tatsache, dass das Kind gesund ist. Egal, wie schrecklich traumatisierend die Geburt war, dieser Anspruch einer selbstbestimmenden und natürlichen Geburt, wirkt auf andere so, als wolle man alles haben. Und alles können wir Frauen nicht haben. Doch es geht! Und ich bin mehr als glücklich darüber, mich auf dem Weg meiner Entscheidungsfindung für eine Hausgeburt nicht von vielen Skeptikern habe beirren lassen. Ob es anfangs meiner eigener Ehemann war oder die eigenen Eltern oder Freunde oder wer auch immer. Ich habe mich informiert und die beste Hebamme gefunden, die immer an meiner Seite war. Claudia, du bist ein Glückstreffer. Die perfekte Mischung aus fachlich kompetent, sensibel und einfühlsam. Vor dir hatte ich zwei andere Hebammen zum Erstgespräch eingeladen. Aber ich enschied mich für dich, denn du hattest für mich das Selbstbewusstsein und die fachliche Kompetenz, die ich bei einer Hebamme gesucht hatte. Du warst immer erreichbar und hast jede Frage von mir ausführlich und fachlich fundiert beantwortet. Du konntest mich immer beruhigen, wenn ich verunsichert von einem Termin meiner Frauienärztin kam und ich wusste bzw. auch mein Mann wusste, dass das, was du sagst und empfiehlst, in meinem Sinne sein wird. Dafür danken wir dir vom Herzen. Die Geburt meiner Tochter Elba war selbstbestimmt und ein wunderschönes Erlebnis. Die Wehen setzten langsam ein und wurden langsam immer stärker. Ich hatte genug Zeit, mich auf die Geburt einzustellen. Ich war frei in meiner Bewegung. Stand oder war auf allen Vieren. Tat das was mein Körper mir sagte und wonach mir unter den Wehenschmerzen war. Du warst an meiner Seite, unterstütztest mich. Es gab keine Hektik, keine Panik und keinen Druck. Und als ich auf dem Geburtshocker am Ende mit meinen eigenen Händen den Kopf meiner Tochter hielt, während sich der Rest noch in mir befand, war ich überwältigt. Ich natürlich ganz besonders, aber auch mein Mann ist stolz und glücklich über diesen wunderbaren Moment. Ich bin stolz darauf, dass ich mich für eine Hausgeburt entschieden habe. Ich weiß, wozu mein Körper ganz alleine in der Lage ist und vertraue darauf. Das erfüllt einen als Frau. Dieses Erlebnis trage ich bis zu meinem Lebensende bei mir.
Liebe Grüße,
Alexandra, Lukas, Elba und Oskar